eigenen Blog erstellen ist nicht schwer, anzufangen aber sehr...

12 Monate

Unglaublich aber leider wahr. Es ist schon wieder 1 Jahr vergangen, als ich hier das letzte Mal etwas im Blog verfasst habe. Das bedeutet allerdings keineswegs, dass ich faul oder untätig war. Es sagt auch nichts darüber aus, dass das Leben langweilig verlief. 

Ganz im Gegenteil...

 

Bruchstückhaft möchte ich Euch einige schöne und nicht so schöne Ereignisse vom letzten/diesen Jahr mitteilen:

 

- Krankenhausaufenthalt mit ernsten Aussichten aber am Ende Glück im Unglück :-)

- Medikamentencocktails - da Körper Immunität gegen Langzeitmittel zeigte

mit entsprechenden heftigen Nebenwirkungen 

- Beendigung des Ehrenamtes - da körperliche Überforderung bestand

- bleibende Doppelbilder aufgrund von geschwächten Augenmuskel (Prismabrille hilft nur bedingt)

- Reise zur Ostsee - Balsam für die Seele

- Enttäuschung und Wut über fragwürdige Menschen

- Ängste wurden durch einschneidende Erlebnisse geschürt

- Beantragung und Genehmigung von GPS - Softorthesen für die Arme (darauf gehe ich später noch mal gesondert ein - momentan sind sie in der Werkstatt für einige Nachbesserungen)

- alte freundschaftliche Kontakte lösten sich - neue wertvolle entstanden

- Erste Neubeantragung für Weiterfinanzierung EU - Rente (weil Frist ablief) - daraufhin Behördenmarathon aber letztendlich "Sieg auf ganzer Linie"

 

Mittlerweile kann ich alles mit einem lachenden und weinenden Auge betrachten obwohl alles viel viel Kraft kostete. Welches noch teilweise spürbar ist. In solchen Zeiten werde ich von meiner "kreativen Welt" aufgefangen!

 

Aktueller Status:

 

"Liebe und Vertrauen heilt deine Seele"

Danke an Dich mein Herz...

Zufrieden lächelnd...

Frühling...Sommer...

Nach langer Abstinenz hier auf meinen Blog...wollte ich mich auch gern mal wieder melden. Von der Rehabilitation profitiere ich immer noch ein wenig. So dass, weiterhin mein Fazit zum Prädikat der Rehabilitationseinrichtung: "sehr gut" besteht. Doch von nichts kommt nichts. Daher halte ich mich viel mit Spaziergängen/Unternehmungen und Gymnastik in Bewegung.

Nach seelischen Rückschlägen und im Strudel negativer Gedanken gefangen, habe ich nach langer Zeit mal wieder meine Kamera entstaubt und es ist mir ein wahrer Seelentröster. Ein Einblick meiner Motive findet Ihr hier: Hobbyfotografin. Vielleicht empfindet Ihr genauso beim Anschauen der Bilder Freude, wie ich beim Fotografieren.

Zu dem bin ich mittlerweile seit Anfang des Jahres Minijobberin in einer Arztpraxis und übe weiterhin meine ehrenamtliche Tätigkeit in der Mc Donald Kinderhilfe aus. Diesen Monat feiere ich dort meine 1-jährige Ehrenamtsmitgliedschaft.

Ich hoffe sehr, dass ich Euch durch meinen kleinen Einblick in mein Leben zeigen kann, dass man trotz einer schweren Erkrankung sein Dasein genießen kann und sich nicht Zuhause verbarrikadieren muss - EGAL, wie schwer der Verlauf der Erkrankung mittlerweile ist.

Natürlich ist nicht jeden Tag Sonnenschein ABER wir müssen lernen den ersten Sonnenstrahl nach einer langen Regenzeit positiv in UNS aufzunehmen.

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Und die Welt dreht sich weiter...

Es ist der Wahnsinn wie die Zeit schon wieder davon rast.

Da ist der erste Monat im Jahr 2016 schon fast wieder vorbei.

Mittlerweile bin ich auch seit der Rehabilitationszeit im Hier und Jetzt restlos wieder angekommen. Nach zahlreichen Behördengängen und viel Durchsetzungsvermögen bin ich letzten Endes doch zum Ziel einer Zuzahlungsbefreiung angelangt. Warum dieser Schritt so problematisch war für die Krankenkasse, verstehe ich bis jetzt nicht.

 

Nichtsdestotrotz... die körperliche und seelische Sanierung meiner Befindlichkeit hält zum Glück weiterhin an. Dafür arbeite ich auch intensiv daran...

 

Ansonsten probiere ich mich gerade seit Anfang dieser Woche an einer 3-wöchigen Meditations-Challenge, die online durchgeführt wird.

Jeden Tag erhält man von dem Coach ein Video, eine MP3 - Datei sowie eine E-Mail zu einem gewissen Thema. Danach führt man die Meditation nach Anweisung aus. Der Zeitpunkt ist individuell wählbar. Ein Austausch mit anderen Teilnehmern steht auch zur Verfügung über die heutigen Möglichkeiten der Social Networks oder Messengers.

Bisher gefällt mir dieses Verfahren sehr gut und ist genau das richtige derzeit für mich.

 

Heute habe ich meine verordneten flexiblen Fußheberorthesen aus dem Sanitätshaus abholen können. Die erste Testphase verlief erfolgreich und gibt mir ein sicheres Gefühl. Bilder dieser Orthesen findet Ihr unter "Hilfsmittel". Mal sehen wie die nächsten Tage verlaufen. Schmerzhaft ist es zu Beginn sicher immer...

 

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Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu…

Ihr Lieben,

es ist die Zeit gekommen, welche uns Anlass gibt – einmal innezuhalten, um Erinnerungen, Erwartungen, Vorhandenes und Neues sowie um Vergangenes und Zukünftiges zu bedenken…

 

Ich selbst befand mich seit Ende November bis gestern in einer Rehabilitationsklinik spezialisiert auf HMSN. Zusammengefasst war es eine erfahrungsreiche Zeit mit super gut geschulten Therapeuten und effektiven Therapien und Anwendungen für Muskel/Nervenerkrankte. Auch, wenn ich jetzt ziemlich körperlich nach den anstrengenden Wochen erschöpft bin so habe ich dennoch nützliche Tipps, Ratschläge und das wichtigste den Austausch mit Gleichgesinnten erhalten. Meine körperliche Verfassung hat sich derzeit auch etwas verbessert.

Laut Empfehlung der Klinik wurden mir gewisse Hilfsmittel verordnet. Dazu später mal mehr...

 

Zu dem nehme ich im Gepäck Adress-Kontakte zu lieben Menschen mit, die das Leben in der Reha zu einer schönen Zeit gemacht haben. Danke dafür!

Ich denke gerne daran zurück…

 

Ich wünsche Euch allen noch ein paar schöne besinnliche Tage im Kreise Eurer Lieben sowie ein frohes und stabiles gesundes neues Jahr.

 

Was gut war, soll so bleiben – alles andere soll besser werden.

 

Neue Anliegen zu formulieren und sie vielleicht im nächsten Jahr zu realisieren.

 

Alles Gute für Euch Alle…

 

 

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Chronisch Krank...

Durch einen Bericht den ich in einen bekannten Social Network gelesen habe... Befasse ich mich heute mal mit dem allgemeinen Begriff

"chronisch krank"

 

 

LAUT GESETZ 

Eine einfache Definition lautet nach dem Gesetz:

 

"Es handelt sich dabei um Personen, die sich nachweislich wegen derselben Krankheit seit wenigstens einem Jahr in ärztlicher Dauerbehandlung befinden" + eines der folgenden Kriterien mindestens erfüllt:

 

  1. Es liegt eine Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe 2 oder 3 nach dem zweiten Kapitel des SGB XI vor.
  2. Es liegt ein Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 60 oder eine Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) von mindestens 60 Prozent vor, wobei der GdB oder die MdE nach den Maßstäben des § 30 Abs. 1 BVG oder des § 56 Abs. 2 SGB VII festgestellt und zumindest auch durch die zugrundeliegende schwerwiegende chronische Erkrankung begründet sein muss.
  3. Es ist eine kontinuierliche medizinische Versorgung (ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung, Arzneimitteltherapie, Behandlungspflege, Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln) erforderlich, ohne die nach ärztlicher Einschätzung eine lebensbedrohliche Verschlimmerung, eine Verminderung der Lebenserwartung oder eine dauerhafte Beeinträchtigung der Lebensqualität durch die zugrundeliegende schwerwiegende chronische Erkrankung zu erwarten ist. 

Quelle: Auszug aus der Chroniker-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses

 

Wer dann laut dem Gesetz den Titel "chronisch krank" erhält, muss nur maximal 1 % seines Bruttoeinkommens für Zuzahlungen aufwenden.

AUS DER SICHT EINES BETROFFENEN

Den Titel eines chronischen Kranken zu tragen ist nicht leicht - je jünger desto schwerer anzunehmen.

In jedem Moment eines Tages können meine Begleitsymptome plötzlich und unerwartet auftauchen, so dass ich nie weiß - ob es ein guter oder nicht so guter Tag für mich wird. (Logisch ist, dass man dann auch in diesen Situationen das beste herausholt...das gelingt mal mehr oder weniger gut).

 

Etwas vorausplanen, einen geregelten Ablauf zu haben oder aufrecht erhalten zu können, macht es mir aufgrund dessen o. g. Situation schwer - unerwartetes zu meinen Gesundheitszustand kann jederzeit auftreten.

Vieles wird von Anderen persönlich genommen, wenn Pläne kurzerhand über den Haufen geschmissen werden. 

 

Denkt daher bitte daran:

 

*Nehmt es bitte nicht persönlich

*Ich bin dadurch nicht frag- oder merkwürdig

*Ich bin krank und würde liebend gern in manch einer Situation anders handeln als mein Körper es am Ende doch bestimmt...

 

Am Ende ist es auch für Nicht-Betroffene echt schwer zu verstehen, auszuhalten und mitzutragen. Leider wird dadurch immer wieder mal die Teilhabe am sozialen Leben beschnitten.

 

Ein Konflikt zwischen Körper und Geist ist es alltäglich!

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